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Sportcampus Süd: Weichen für die Zukunft gestellt

Pressemitteilung der Stadt Kassel vom 03.02.2025:

 

Die Weichen für einen neuen, hochmodernen Sportcampus Süd sind gestellt: Die Kasseler Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung grünes Licht für Erbbaurechtsverträge gegeben, mit denen die Weiterentwicklung der Probonio Arena und des angrenzenden Areals entscheidend vorankommt.

Bei einem Pressegespräch haben Oberbürgermeister Sven Schoeller, Stadtkämmerer Matthias Nölke und Stadtbaurätin Simone Fedderke gemeinsam mit Investor Paul Sinizin sowie dem zweiten Arena‐Geschäftsführer Axel Mikesch die kommenden Planungsschritte eines Gesamtprojekts vorgestellt, das weit über die Kasseler Stadtgrenzen hinaus strahlen wird.

 

Trainingshalle für den Eissport und Parkhaus kommen

„Mit den Erbbaurechtsverträgen wird eine verlässliche Grundlage geschaffen, um langfristig in den Sport‐ und Veranstaltungsstandort Kassel zu investieren“ erklärt Sinizin. „Wir wollen die Probonio Arena zu einem attraktiven Zentrum für Spitzensport, hochkarätige Konzerte und Events weiterentwickeln. Ab September 2027 werden neben den Kassel Huskies auch die Handballer der MT Melsungen ihre Heimspiele in der Probonio Arena austragen. Darüber hinaus planen wir mit bis zu 20 Konzerten im Jahr.“ 

Die Probonia Arena erhält an der Süd‐ und an der Westseite dreigeschossige Erweiterungen, so dass mit den ebenfalls zum Umbauvolumen gehörenden umfangreichen Veränderungen des Innenraumes eine Kapazität von über 7600 Zuschauerplätzen entsteht. Die Umbauarbeiten werden im laufenden Betrieb erfolgen und unmittelbar mit dem Saisonende der DEL2 im Mai dieses Jahres beginnen. 

Auf dem Gelände rund um die Arena sollen im Laufe des Jahres der Bau und dabei insbesondere die bauvorbereitenden Maßnahmen der neuen Trainingshalle für den Eissport sowie ein modernes Parkhaus starten. Diese Investitionen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass sich die Probonio Arena künftig voll als Multifunktionshalle entfalten kann, so Sinizin und Oberbürgermeister Schoeller. 

 

Hochmodernes Sport‐ und Freizeitareal mit Vorbildcharakter

Ziel des Gesamtprojekts „Sportcampus Süd“ ist die Entwicklung eines hochmodernen, energetisch beispielgebenden Sport‐ und Freizeitareals in zentraler Lage Deutschlands, erklärte Oberbürgermeister Schoeller. „Mit dem Sportcampus Süd spielt Kassel sein enormes Potenzial als Sport‐ und Veranstaltungsstadt in der Mitte Deutschlands aus. Mit moderner und nachhaltiger Infrastruktur wird das Areal zeitgemäße Akzente setzen und ein Aushängeschild für die gesamte Region Nordhessen werden.“ 

Herzstück des Areals neben dem Auestadion und dem großen Freiluft‐ und Hallenangebot sei die durch Paul Sinzin von Grund auf modernisierte Multifunktionsarena für Konzerte, Erstligahandball und Spitzeneishockey. Ein zweiter zentraler Baustein werde die geplante zweite Eishalle, für die auch die Stadt finanzielle Verantwortung mit übernehmen soll, so Schoeller. „Wir sind davon überzeugt und setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Stadtverordnetenversammlung hierfür den Weg frei machen wird. Die Halle wird vielfältig nutzbar sein – als Trainingsfläche für den Nachwuchs‐ und Leistungssport, für den Schulsport sowie für Freizeitangebote von Curling bis hin zum Eislauf.“ Ergänzt werde das Konzept durch eine Photovoltaikanlage auf den Hallendachflächen, die einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten soll.

Der dritte Bestandteil des Projekts ist ein Parkhaus mit über 1100 Stellplätzen mit moderner Infrastruktur, unter anderem mit leistungsfähigen Ladesäulen für die Elektromobilität. Durch seine Lage eignet sich das Parkhaus ideal als Park‐and‐Ride‐Standort. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird durch die KVG mit der Haltestelle direkt am Auestadion bzw. an der Arena sichergestellt. Zusätzliche Parkbedarfe werden über Parkflächen an den Giesewiesen aufgefangen.

Stadtbaurätin Simone Fedderke: „Der Sportcampus Süd verbindet funktionale Planung, städtebauliche Qualität und ökologische Verantwortung. Die Kombination aus Arena, zweiter Eisfläche, Parkhaus und guter ÖPNV‐Anbindung ist ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept, das den Standort nachhaltig stärkt.“

Mit der vertraglichen Grundlage beginnt nun die nächste Phase der Planung, erklärt Stadtkämmerer Matthias Nölke. „Die Stadt und Investor Paul Sinizin verfolgen dabei ein gemeinsames Ziel: Schritt für Schritt ein leistungsfähiges, nachhaltiges und vielseitig nutzbares Areal zu schaffen, das Sport, Events und Mobilität intelligent miteinander verbindet.“

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